Abgekühlt: Richtig Baden im Sommer

23. Juni 2020

Ab ins kühle Nass. Im Sommer genau das Richtige. Doch falsches Verhalten kann schnell zu riskanten Situationen führen. Unsere 5 Regeln für ein ungetrübtes Badevergnügen.

Im Sommer ist der Sprung ins kalte Wasser immer noch eines der besten Gefühle. Doch so schön die Stunden am Meer, See, Fluss oder im Schwimmbad auch sind, einige Regeln gilt es zu beachten, um uns und andere nicht zu gefährden.

Tipp 1: Machen Sie sich mit dem Gewässer vertraut

Nicht jeder Ort eignet sich zum Baden. Beachten Sie Schwimm-Verbote und seien Sie bei unbekannten Gewässern besonders vorsichtig. Strömungen etwa sind nicht immer sichtbar und können einem gefährlich werden. Meiden Sie Buhnen, Wehre und Brückenpfeiler. Achten Sie außerdem auf Boote und Schifffahrtswege.

Tipp 2: Achten Sie auf gutes Wetter

Regen, Gewitter, dichter Nebel oder starker Wind sind definitiv keine guten Wetterbedingungen, um sich in offenen Gewässern zu bewegen. Die Flaggen am Strand zeigen Ihnen, wie die Profis die Wetterlage einschätzen. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie beim Bademeister oder bei den Rettungsschwimmern nach.

Tipp 3: Gehen Sie nur gesund schwimmen

Sie fühlen sich unwohl, haben Fieber oder eine Erkältung? Dann verzichten Sie aufs Baden und Schwimmen. Warum? Weil die körperliche Betätigung den Körper zusätzlich belastet, er dadurch schneller ermüdet und sich so die Erkrankung verschleppt.  

Tipp 4: Bereiten Sie sich gut vor 

Vor dem Schwimmen nichts essen – das weiß jeder. Warten Sie mindestens zwei Stunden nach der letzten Mahlzeit. Mit der Pause vermeiden Sie, dass Ihr Körper schneller ermüdet. Geben Sie ihm beim ins Wasser gehen außerdem die Chance, sich langsam an das kühle Nass zu.

Tipp 5: Schauen Sie nach sich und anderen Badegäste

Je besser Sie Ihre Kraft und Ausdauer einschätzen können, umso eher sind Sie in der Lage, sich vor Gefahren zu schützen. Falls Sie also müde werden oder frieren, verlassen Sie so schnell wie möglich das Wasser. Haben Sie auch stets ein Auge auf die Anderen. Denn die Erfahrung zeigt: Immer wieder überschätzen Schwimmer oder Nichtschwimmer die eigenen Kräfte oder sie unterschätzen die Entfernung zum Ufer. Rufen Sie in einem solchen Notfall den Rettungsdienst.